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Digitales Röntgen

Die Röntgendiagnostik zählt nach wie vor zu den wichtigsten Verfahren in der Radiologie. Unsere gesamte Röntgentechnik wurde 2018 auf den neuesten Stand gebracht, um Ihnen eine präzise und schonende Diagnostik zu ermöglichen.

In unserer Praxis bieten wir das gesamte Spektrum des konventionellen Röntgens an. Besonders häufig werden Aufnahmen des Brustkorbs (Thorax) sowie Untersuchungen des Skeletts durchgeführt.

Sonographie

Die Ultraschalluntersuchung ist ein sicheres und strahlenfreies Verfahren und kann daher auch in der Schwangerschaft bedenkenlos eingesetzt werden.

Dabei werden nicht hörbare Schallwellen genutzt, um in Echtzeit zweidimensionale Bilder des Körpers zu erzeugen. So können Größe, Form und Struktur von Organen zuverlässig beurteilt werden.

Die Qualität der Untersuchung hängt maßgeblich von der Erfahrung des Arztes ab. Besonders gut eignet sich die Sonographie zur Darstellung von Weichteilen, zum Beispiel der Schilddrüse oder der Brust (Mammasonographie).

Die Ultraschalluntersuchung ist ein sicheres und strahlenfreies Verfahren und kann daher auch in der Schwangerschaft bedenkenlos eingesetzt werden.

Dabei werden nicht hörbare Schallwellen genutzt, um in Echtzeit zweidimensionale Bilder des Körpers zu erzeugen. So können Größe, Form und Struktur von Organen zuverlässig beurteilt werden.

Die Qualität der Untersuchung hängt maßgeblich von der Erfahrung des Arztes ab. Besonders gut eignet sich die Sonographie zur Darstellung von Weichteilen, zum Beispiel der Schilddrüse oder der Brust (Mammasonographie).

Der Patient wird, je nach darzustellender Region, entsprechend gelagert. Der Arzt bringt ein Gel auf Wasserbasis auf den Schallkopf auf. Wird der Schallkopf ohne Gel auf die Haut gehalten, dann werden die Ultraschallwellen durch die Luft zwischen Schallkopf und Haut vollständig reflektiert. So würde der Arzt keine Ultraschallbilder erhalten.

Durch die Bewegung und unterschiedliche Abwinkelung des Schallkopfs auf der Haut kann der Arzt gewünschte Organe und Gewebe aus verschiedenen Richtungen einsehen. Nach Abschluss der Untersuchung, die etwa fünf bis 15 Minuten dauert, kann das Gel abgewischt werden.

Patienten, die zu einer Untersuchung des Bauchraums (Abdomen/Leber) angemeldet sind, sollten für die Ultraschalluntersuchung nüchtern sein. Für die die Ultraschalluntersuchungen der anderen Körperregionen ist normalerweise keine Vorbereitung notwendig.

Computertomographie

Die Computertomographie (CT) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das detaillierte Einblicke in den menschlichen Körper ermöglicht. In unserer Praxis nutzen wir einen CT-Tomographen der neuesten Generation (Siemens Definition AS+) mit möglichst geringer Strahlenbelastung.

Während der Untersuchung erstellt eine rotierende Röntgenröhre gemeinsam mit einem Detektorsystem präzise, überlagerungsfreie Querschnittsbilder. Die Aufnahme dauert nur wenige Sekunden und ist für Sie schmerzfrei und unkompliziert.

Ein großer Vorteil der CT ist die besonders genaue Darstellung von Weichteilen und inneren Organen. Zudem können große Körperbereiche schnell untersucht und bei Bedarf dreidimensional dargestellt werden.

Die CT wird vielseitig eingesetzt, insbesondere bei Untersuchungen von Lunge, Bauchraum und Kopf. Gerade in Notfällen, etwa bei Unfällen oder Schlaganfällen, liefert sie schnell und zuverlässig wichtige diagnostische Informationen.

Während der Untersuchung liegen die Patienten meist in Rückenlage auf einer schmalen Liege, die sich langsam in die ringförmige Öffnung des Gerätes hineinbewegt. Diese ist mit ca. 70 cm relativ weit und das Gerät eher ein Ring als eine „Röhre", weshalb Sie sich nicht eingeengt fühlen und keine Platzangst haben müssen. Während der Untersuchung können Sie über eine Wechselsprechanlage jederzeit mit dem Arzt bzw. der Röntgenassistentin sprechen.

Die Untersuchung selbst ist völlig schmerzfrei und dauert je nach Aufwand 1 bis 10 Minuten. Sie sollten während der Untersuchung so entspannt und ruhig wie möglich liegen. Möglicherweise wird Ihnen eine automatische Stimme und ein visuelles Signal genaue Anweisungen für die Atmung geben. Bitte halten Sie sich daran, denn bei jeder Atmung können sich die inneren Organe anders darstellen.

Wir freuen uns, wenn Sie einfach glücklich zu uns kommen. Eine besondere Vorbereitung ist nur für die Herz-CT wichtig. Hier sollten Sie am Abend zuvor und am Morgen der Untersuchung kein Koffein (Kaffee, schwarzer Tee, Cola...) zu sich nehmen.
Alle Medikamente, die Sie vielleicht nehmen, können auch vor einer CT-Untersuchung wie immer eingenommen werden.

Bei vielen CT-Untersuchungen ist die Gabe von Kontrastmitteln nötig. Kontrastmittel dienen dazu, Blutgefäße, stark durchblutete Tumoren oder Entzündungen besser darzustellen. Sie werden in die Armvene gespritzt und erzeugen besser beurteilbare Bilder.

In der Regel sind alle Kontrastmittel gut verträglich und werden nach kurzer Zeit wieder über die Nieren ausgeschieden. Wenige Menschen reagieren auf jodhaltige Kontrastmittel unverträglich.

Daher müssen Sie vor Kontrastmitteluntersuchungen einen Fragebogen ausfüllen, damit eine mögliche Unverträglichkeit noch vor der Untersuchung erkannt werden kann.

Magnetresonanztomographie

In unserer Praxis stehen Ihnen fünf MRT-Geräte der neuesten Generation zur Verfügung (u. a. Siemens Aera, Avanto, Espree sowie Achieva dStream). Die MRT arbeitet ohne Röntgenstrahlen und nutzt stattdessen ein starkes Magnetfeld sowie Radiowellen.

Während der Untersuchung werden in kurzer Zeit hochauflösende Bilder nahezu aller Körperregionen erstellt. Besonders gut lassen sich Gehirn, Rückenmark, innere Organe (außer der Lunge), Muskeln und Gelenke darstellen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf spezialisierten Untersuchungen wie dem Herz-MRT, bei dem Funktion, Durchblutung und Struktur des Herzens beurteilt werden können, sowie der Prostata-MRT in enger Zusammenarbeit mit Urologen (inkl. standardisierter PIRADS-Befundung).

Weitere Einsatzgebiete sind die Darstellung von Blutgefäßen, die Tumordiagnostik sowie moderne Bildanalysen zur besseren Beurteilung von Körperfunktionen.

Die MRT gilt als besonders schonendes Verfahren ohne Strahlenbelastung und ist daher auch für Kinder und in vielen Fällen für Schwangere geeignet. Zudem kann sie eine Alternative sein, wenn jodhaltige Kontrastmittel nicht vertragen werden.

Während der Untersuchung liegen Sie auf einer Liege, die sich anfangs langsam in die Öffnung des Geräts, also in Richtung Magnet, bewegt. Sie befinden sich dann ganz oder - etwa bei einer Untersuchung des Kniegelenks - teilweise im Gerät.

An- und abschaltende Magnetfelder erzeugen relativ laute, klopfende Geräusche, die manche Patienten als störend empfinden. Sie erhalten daher Ohrstöpsel oder einen geschlossenen Ohrschutz. Die Untersuchung dauert je nach untersuchter Körperregion und Fragestellung wenige Minuten (Knie-MRT) bis zu einer halben Stunde (Herz-MRT).

Während einer Untersuchung im Kernspintomographen kann es notwendig sein, Ihnen ein spezielles Kontrastmittel zu spritzen. Die Injektion erfolgt in eine Körpervene. Der Zugang wird entsprechend vor der Untersuchung gelegt. Wir verwenden ausschliesslich das neue Kontrastmittel Gadopiclenol. Dieses hat den Vorteil, dass es mit halber Menge Gadolinium verglichen mit herkömmlichen Kontrastmitteln die gleiche, gewünschte Erhöhung des Bildkontrasts erzielt.

Bei unserem MRT mit 70cm extra-weiter und kurzer Röhre gibt es kaum noch Fälle von Platzangst. Generell können Sie davon ausgehen, dass der Kopf bei der Untersuchung der unteren Körperhälfte außerhalb des Gerätes liegt. Selten kann eine kurze Beruhigung ("Sedierung") notwendig werden. In diesem Fall müssen Sie in Begleitung zur Untersuchung kommen, da Sie nach der Untersuchung für einen Tag kein Fahrzeug fahren dürfen.

Manche Patienten leiden dennoch unter der relativen Enge des Geräts ("Platzangst"). Sollte dies für Sie zutreffen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt vorab oder mit dem Radiologen.

Sie müssen sich deswegen keine Sorgen machen, für uns ist das eine alltägliche Situation. Falls Beklemmungen entstehen, können wir Ihnen ein Mittel zur Entspannung geben.

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. med.

Henrik Michaely

Facharzt für Radiologie Master of Oncologic Imaging

Nuklearmedizin

Die Nuklearmedizin ermöglicht die Darstellung von Organen und deren Funktion mithilfe schwach radioaktiver Substanzen (Radionuklide). In unserer Praxis wird überwiegend das kurzlebige Radionuklid Technetium-99m eingesetzt, das sich gezielt in bestimmten Organen anreichert.

Die abgegebene Strahlung wird mit einer speziellen Kamera (Gammakamera) erfasst und in Bilder umgewandelt (Szintigraphie). So können nicht nur Strukturen sichtbar gemacht, sondern auch wichtige Aussagen über die Organfunktion getroffen werden, beispielsweise bei der Beurteilung der Nieren.

Neben der Diagnostik können bestimmte Radionuklide auch therapeutisch eingesetzt werden.

Üblicherweise müssen Sie sich für eine nuklearmedizinische Untersuchung nicht besonders vorbereiten. Lediglich bei Untersuchungen der Schilddrüse, des Herzmuskels und der Nieren sind einige Regeln zu beachten, die im speziellen Teil angegeben bzw. die Ihnen bei der Anmeldung zur Untersuchung mitgeteilt werden.

Beachten Sie bitte auch, dass z. B. bei Schilddrüsenszintigraphie oder Skelettszintigraphie störender Schmuck abgelegt werden muss. Bei der Schilddrüsenszintigraphie sollten Sie die Kleidung so wählen, dass der Hals frei zugänglich ist.

Die Untersuchungsdauer hängt von dem zu untersuchenden Organ ab, z.B.:

  • Schilddrüsen-Sz.: 30-40 min
  • Knochen-Sz.: 3-4 h

Mamma-Diagnostik

Statistisch erkrankt etwa jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Eine frühe Diagnose ist entscheidend, da die Heilungschancen mit zunehmender Früherkennung deutlich steigen.

Mammographie-Screening

Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei Frauen.

Mit mehr als 58.000 Neuerkrankungen jährlich in Deutschland ist die Zahl der Brustkrebsfälle in den letzten 25 Jahren um mehr als 20 % gestiegen. Kein anderes Krebsleiden hat sich in den letzten Jahren so dramatisch verbreitet. Je früher Brustkrebs diagnostiziert wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Der Deutsche Bundestag hat daher die Einführung eines bundesweiten qualitätsgesicherten Mammographie-Screenings für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren beschlossen. Das heißt, dass aufgrund amtlicher Meldedaten alle Frauen dieser Altersgruppe alle zwei Jahre zu einer für sie kostenlosen Mammographie eingeladen werden.

Das Mammographie-Screening ergänzt Tastbefunde, da noch nicht tastbare Kleinstbefunde durch die digitalen Aufnahmen sichtbar gemacht werden.

Die Screening-Praxen wurden sorgfältig ausgesucht und zertifiziert. Die Qualität des Programms zeigt sich u.a. durch:

  • die Vorgabe von Mindestuntersuchungszahlen für die beteiligten Ärzte (5000 Frauen jährlich)
  • eine obligatorische Doppelbefundung
  • die Trennung zwischen Diagnose (durch den Radiologen) und Behandlung (durch weiterbehandelnde Ärzte, z.B. Gynäkologen, Chirurgen)
  • regelmäßige Fortbildung und Überprüfung der Radiologen durch Referenzzentren

Gemeinsam mit den anderen Radiologischen Praxen in Karlsruhe sowie den Radiologischen Praxen in Ettlingen und Bruchsal sind wir Kooperationspartner des Mammographie-Screenings für die Stadt und den Landkreis Karlsruhe.

Das Screening findet in einer eigens dafür eingerichteten Praxis am Kolpingplatz statt. Sie wurde von allen beteiligten Radiologischen Praxen der Region gemeinsam finanziert und Ärzte aus diesen Praxen führen die Doppelbefundung der Aufnahmen durch.

Digitale Mammographie

Die Mammographie ist die spezielle Röntgenuntersuchung der Brust. Ziel ist die Früherkennung von Brustkrebs. Speziell noch nicht tastbare Tumoren können durch eine Mammographie aufgespürt werden. Schon winzige Verkalkungen können im Brustgewebe nachgewiesen werden. Diese sogenannten Mikroverkalkungen sind häufig Hinweise auf Brustkrebs. Kleine Tumore sind ab 5 Millimeter Durchmesser zu erkennen. In diesem frühen Stadium ist die Aussicht auf Heilung ausgesprochen gut.

Ob ein Befund gutartig oder bösartig ist, kann in der Regel nicht sofort entschieden werden. Dann sind ergänzende Untersuchungen erforderlich - wie z.B. Sonographie (Ultraschall), eine 3D-Mammographie (Tomosynthese), eine Kernspinuntersuchung (MR-Mammographie) oder eine Biopsie. Erst dann kann eindeutig festgestellt werden, ob es sich um einen gutartigen oder bösartigen Tumor handelt.

  • bei einem Knoten oder einer Verhärtung
  • bei ungewöhnlichen Schmerzen oder Hautveränderungen
  • Ausfluss aus der Brustwarze
  • Lymphknoten in der Achselhöhle
  • Kontrolluntersuchungen nach Brustkrebs
  • bei starker familiärer Belastung

Bei der Mammographie steht die Patientin vor dem Untersuchungsgerät. Die Medizinisch-Technische Röntgen-Assistentin (MTRA) bespricht mit der Patientin den Ablauf. Diese soll das Ausmaß des Druckes auf die Brust selbst bestimmen. Mit einer Plexiglasplatte wird die Brust dann vorsichtig zusammengedrückt. Bevor der Druck zu stark wird, stoppt das Mammographiegerät und die Aufnahme wird ausgelöst. Sofort anschließend lässt der Druck automatisch nach.

Wichtig zu wissen ist, dass die Kompression für eine gute Bildqualität wichtig ist. Die Strahlendosis bei einer komprimierten Brust ist deutlich geringer.

Es werden zwei Aufnahmen angefertigt: Eine von oben nach unten sowie eine schräg-seitliche Aufnahme. Danach werden die Aufnahmen nachverarbeitet und an den Befundungscomputer übertragen. Das dauert wenige Minuten. Der Arzt bespricht dann das Ergebnis mit der Patientin. Falls erforderlich, werden zusätzliche Untersuchungen veranlasst, z.B. eine Mammasonographie.

Die Mammographie sollte in der ersten Hälfte des Zyklus, etwa 1 Woche nach der Regelblutung, durchgeführt werden. In dieser Zyklusphase ist das Drüsengewebe etwas aufgelockert, so dass einerseits die Qualität der Aufnahmen verbessert wird und andererseits die Brust nicht so druckempfindlich ist.

Bitte keine Cremes und Puder verwenden!

Falls in der Vergangenheit schon eine Mammographie durchgeführt wurde, sollten die Voraufnahmen mitgebracht werden. Da es sich bei der Mammographie um eine Röntgenaufnahme handelt, sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen sein.

Gesunde Frauen zwischen 50 und 69 Jahren werden im Rahmen des bundesweiten Mammographie-Screenings alle zwei Jahre zu einer Mammographie eingeladen. In diesem Alter ist das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, relativ hoch.

Tomosynthese

Die Tomosynthese ist eine moderne Weiterentwicklung der Mammographie. Dabei werden aus verschiedenen Winkeln mehrere Schichtaufnahmen der Brust erstellt und zu einer dreidimensionalen Darstellung zusammengesetzt. So lassen sich Gewebeüberlagerungen deutlich reduzieren und selbst kleine Veränderungen – auch bei dichtem Brustgewebe – besser erkennen.

Ablauf der Untersuchung
Die Untersuchung ähnelt der klassischen Mammographie. Währenddessen bewegt sich die Röntgenröhre über die Brust und erstellt innerhalb weniger Sekunden mehrere Aufnahmen mit geringer Strahlendosis. Daraus entsteht ein detailliertes 3D-Bild, das eine Beurteilung in feinen Schichten ermöglicht.

Einsatzgebiete
Die Tomosynthese eignet sich besonders:

  • zur Brustkrebsfrüherkennung
  • bei dichtem Brustgewebe
  • bei auffälligen Tastbefunden
  • zur Abklärung unklarer Mammographiebefunde

Vorteile

  • bessere Erkennung auch kleinster Veränderungen
  • höhere Diagnosesicherheit, besonders im Frühstadium
  • weniger Überlagerungseffekte
  • geringere Rate falsch-positiver Befunde
  • kann unnötige Folgeuntersuchungen reduzieren

Strahlenbelastung
Die Untersuchung erfolgt mit möglichst niedriger Strahlendosis und ist vergleichbar mit der einer digitalen Mammographie.

Kosten
Die Tomosynthese ist aktuell keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen und wird in der Regel als Selbstzahlerleistung angeboten. Privatversicherte sollten die Kostenübernahme individuell klären.

Magnetresonanz-Mammographie

Das bundesweite Mammographie-Screening richtet sich an Frauen zwischen 50 und 70 Jahren und ermöglicht die Entdeckung früher Veränderungen – oft noch bevor Beschwerden auftreten. Ergänzend kommt heute die Tomosynthese zum Einsatz, die durch Schichtaufnahmen die Bildqualität verbessert.

Dennoch reicht die Mammographie allein nicht immer aus. Gerade bei jüngeren Frauen mit dichtem Brustgewebe können kleine oder diffuse Veränderungen schwer erkennbar sein.

Daher bieten wir zusätzlich die MRT-Mammographie als besonders sensibles Verfahren an. Sie kommt ohne Strahlenbelastung und ohne schmerzhafte Kompression aus. Während der etwa 20–25-minütigen Untersuchung in Bauchlage wird nach Gabe eines gut verträglichen Kontrastmittels die Durchblutung der Brust dreidimensional dargestellt. So können auch kleinste oder aggressivere Tumorformen zuverlässig erkannt werden.

Neuere Studien zeigen, dass die Magnetresonanz-Mammographie deutlich mehr tumoröse Veränderungen als die konventionelle Mammographie erfasst und die Prognose der Patientinnen signifikant verbessert(3),(4). Die außerordentlich hohe Empfindlichkeit („Sensitivität“) der Methode führt auch dazu, dass die Wahrscheinlichkeit eines innerhalb des üblichen Zweijahres-Zeitraums zwischen den Screening-Mammografien erstmals nachweisbaren Tumors (sog. „Intervallkarzinome“) gegen Null tendiert(5). Im Umkehrschluss gilt: Zeigt die Magnetresonanz-Mammographie keine Auffälligkeiten, kann weitgehend risikolos auf eine Biopsie verzichtet werden.

Auch bei Frauen, bei denen bereits Brustkrebs festgestellt wurde, hilft die Magnetresonanz-Mammographie weiter, da sie das Ausmaß der Erkrankung genauer erkennen lässt und einen eventuellen Befall auch der anderen Brust zeigt, der in immerhin 3-5% der Fälle vorliegt, so dass dann eine entsprechende Optimierung der Therapie möglich wird(6),(7). Insbesondere Frauen vor den Wechseljahren mit häufig noch dichtem Brustdrüsengewebe profitieren von einer präoperativen Magnetresonanz-Mammographie(8).

Auch bei Patientinnen mit Implantaten kann eine Magnetresonanz-Mammographie problemlos durchgeführt werden.

 

Kosten einer Magnetresonanz-Mammographie

Die Kosten einer Magnetresonanz-Mammographie werden von Privatkassen in der Regel übernommen.  Außerdem besteht die Möglichkeit, die Untersuchung als individuelle Gesundheitsleistung (iGeL) durchführen zu lassen. Bei den Gesetzlichen Krankenkassen ist die Magnetresonanz- Mammographie leider noch keine Regelleistung, eine Erstattung ist aber dennoch in bestimmten Fällen möglich.

Sprechen Sie uns bitte einfach an.

Ihr Ansprechpartner

Dr. med.

Tina Severin Selz

Fachärztin für Radiologie

Herz-CT

Die kardiologisch-radiologische Gemeinschaftspraxis „Herz-CT Karlstraße“ besteht seit 2008 und ermöglicht modernste Herzdiagnostik mittels 128-Zeilen-CT-Technologie.

Die Indikation und Vorbereitung erfolgen durch erfahrene Kardiologen. Die eigentliche Untersuchung wird von spezialisierten Radiologen durchgeführt. Die anschließende Befundung erfolgt interdisziplinär, sodass die Expertise aus Kardiologie und Radiologie optimal kombiniert wird – für eine besonders präzise Diagnostik.

Die kardiologisch-radiologische Gemeinschaftspraxis „Herz-CT Karlstraße“ besteht seit 2008 und ermöglicht modernste Herzdiagnostik mittels 128-Zeilen-CT-Technologie.

Die Indikation und Vorbereitung erfolgen durch erfahrene Kardiologen. Die eigentliche Untersuchung wird von spezialisierten Radiologen durchgeführt. Die anschließende Befundung erfolgt interdisziplinär, sodass die Expertise aus Kardiologie und Radiologie optimal kombiniert wird – für eine besonders präzise Diagnostik.

Herz-MRT

Für die Untersuchung des Herzens erhalten Sie vorab ein Kontrastmittel. Währenddessen werden Sie kontinuierlich per EKG überwacht. Über Kopfhörer erhalten Sie einfache Atemanweisungen, um eine optimale Bildqualität zu gewährleisten. Die Untersuchung dauert etwa 45 Minuten.

Die Herz-MRT ermöglicht eine präzise Darstellung von Herzstruktur und -funktion. So können Herzkammern, Klappen sowie die Bewegung der Herzwände beurteilt und die Pumpleistung des Herzens bestimmt werden.

Besonders wichtig ist die Methode bei der Diagnostik von Durchblutungsstörungen und Herzinfarkten. Sie erlaubt es, frische und ältere Infarkte zu unterscheiden, Narbengewebe zu erkennen und die Vitalität des Herzmuskels zuverlässig einzuschätzen.

Für die Untersuchung des Herzens erhalten Sie vorab ein Kontrastmittel. Währenddessen werden Sie kontinuierlich per EKG überwacht. Über Kopfhörer erhalten Sie einfache Atemanweisungen, um eine optimale Bildqualität zu gewährleisten. Die Untersuchung dauert etwa 45 Minuten.

Die Herz-MRT ermöglicht eine präzise Darstellung von Herzstruktur und -funktion. So können Herzkammern, Klappen sowie die Bewegung der Herzwände beurteilt und die Pumpleistung des Herzens bestimmt werden.

Besonders wichtig ist die Methode bei der Diagnostik von Durchblutungsstörungen und Herzinfarkten. Sie erlaubt es, frische und ältere Infarkte zu unterscheiden, Narbengewebe zu erkennen und die Vitalität des Herzmuskels zuverlässig einzuschätzen.

Vor Beginn der Untersuchung müssen Sie alle metallischen Gegenstände wie Schlüssel, Uhren oder Hörgeräte sowie auch Scheck- oder Kreditkarten ablegen. Metallteile im Körper, wie zum Beispiel fester Zahnersatz, Gelenkprothesen oder Metallplatten nach Operation eines Knochenbruchs, stellen in der Regel kein Problem dar. Bitte geben Sie an, wenn Sie evtl. metallhaltige Teile tragen, insbesondere

  • Gefäßstützen wie Stents
  • Gefäßclips
  • eine künstliche Herzklappe
  • eine Insulinpumpe
  • Metallsplitter
  • Großflächige Tätowierungen

Während der Untersuchung liegen Sie auf einer Liege, die sich anfangs langsam in die Öffnung des Geräts, also in Richtung Magnet, bewegt. Sie befinden sich dann ganz oder - etwa bei einer Untersuchung des Kniegelenks - teilweise im Gerät.

An- und abschaltende Magnetfelder erzeugen relativ laute, klopfende Geräusche, die manche Patienten als störend empfinden. Sie erhalten daher Ohrstöpsel oder einen geschlossenen Ohrschutz. Die Untersuchung dauert je nach untersuchter Körperregion und Fragestellung wenige Minuten bis zu einer halben Stunde.

Während einer Untersuchung im Kernspintomographen kann es notwendig sein, Ihnen ein spezielles Kontrastmittel zu spritzen. Die Injektion erfolgt in eine Körpervene. Der Zugang wird entsprechend vor der Untersuchung gelegt.

Digitale Volumentomographie (DVT)

Die Digitale Volumentomographie (DVT) ergänzt CT und Röntgen optimal und ermöglicht hochauflösende 3D-Bilder bei gleichzeitig deutlich reduzierter Strahlenbelastung.

Die Untersuchung dauert nur etwa 20 Sekunden und kann bequem im Sitzen durchgeführt werden. Besonders geeignet ist die DVT für die Darstellung der Nasennebenhöhlen, des Kiefers, der Zähne sowie kleiner Gelenke.

Bitte beachten Sie, dass die DVT nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird und in der Regel eine Selbstzahlerleistung ist bzw. von Privatversicherungen abgedeckt wird.

Unsere Kooperationspartner

Wir setzen auf branchenführende Technik und Innovation. Daher arbeiten wir nur mit den besten Zusammen:

Unsere Kooperationen

15 Ärzte, 90 Spezialisten

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Prof. Dr. Henrik Michaely

Facharzt für Radiologie
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MVZ Radiologie Karlsruhe

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Das sagen unsere Patienten

„Ich war wegen einer MRT-Untersuchung im MVZ Radiologie Karlsruhe und habe mich vom ersten Moment an gut aufgehoben gefühlt. Die Terminvergabe lief schnell und unkompliziert, das Team war freundlich und sehr professionell. Besonders beruhigend fand ich die ruhige Erklärung des Ablaufs. Die Untersuchung selbst verlief angenehm und zügig. Klare Empfehlung.“

Mark Heiße

„Moderne Geräte, kurze Wartezeiten und ein unglaublich nettes Team – so habe ich meinen Besuch im MVZ Radiologie Karlsruhe erlebt. Die Mitarbeiter haben sich Zeit genommen, meine Fragen verständlich zu beantworten. Auch während der Untersuchung wurde ich gut betreut. Man merkt, dass hier Patientenservice und medizinische Qualität zusammengehören.“

Emilia Munro

„Ich hatte großen Respekt vor meiner CT-Untersuchung, wurde im MVZ Radiologie Karlsruhe aber sehr einfühlsam betreut. Das Personal war aufmerksam, freundlich und bestens organisiert. Die Atmosphäre war ruhig und professionell. Besonders positiv fand ich, dass mir die Ergebnisse transparent erklärt wurden. So fühlt man sich als Patient ernst genommen.“

Jan Becker

Alles wichtige
auf einen blick

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Wir sprechen mit all unseren Patienten vor und nach der Untersuchung und werden Ihnen Ihre Bilder und Befunde ausführlich demonstrieren. Meist können wir Ihnen auch direkt einen ausführlichen schriftlichen Befund direkt mitgeben. 

Da gibt es viele Punkte zu erwähnen. Die wichtigsten sind, die Möglichkeit schneller als bisher aber trotzdem mit gleichzeitig höherer Auflösung als bisher zu messen. Damit können wir für die meisten Gelenke Messzeiten von knapp 5-6 Minuten realisieren und die oft langen MRT-Untersuchungszeiten deutlich verkürzen. Zudem sind die Messspulen, die sonst oft als hart und störend empfunden werden, weitestgehend durch weiche Decken-artige Spulen ersetzt. Und zu guter Letzt braucht das MRT bis zu 30% weniger Strom als ältere Modelle und 99% weniger Helium.

Viele Wege führen zu uns:

  • Online 
  • Telefon (07243-348040)
  • Häufig werden Termine durch behandelnde Ärzte direkt mit uns vereinbart

Künstliche Intelligenz (KI) ist für uns in vielen Bereichen im Einsatz: Vereinfachung der Untersuchungsplanung, automatische Standardisierung der Schichtausrichtung, Beschleunigung der Bildaufnahme, Verbesserung der Bildqualität, Computer-basierte Auswertung von Bildmerkmalen wie Hirnvolumen, Lungenrundherden, Koronarkalk oder der Berechnung des Blutflusses in den Herzkranzgefäßen. Jeder einzelne Schritt verbessert die Qualität der Bildaufnahme oder Auswertung. Damit werden die Befunde genauer, konsistenter und enthalten bislang nicht zugängliche Informationen, die für die Diagnostik und Behandlung zahlreicher Erkrankungen wichtig sind. Und für die Zukunft erwarten wir noch  viel mehr an KI-Unterstützung.

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